Die in Bad Wurzach praktizierte Rehabilitation erfährt eineständige wissenschaftliche Verbesserung. Es besteht eine enge Verbindung zur Universität Ulm. Die Kurklinik beherbergte bis 2011 das Institut für rehabilitations-medizinische Forschung an der Universität Ulm. Das Institut ist eine Einrichtung einer 1995 gegründeten Stiftung für rehabilitationsmedizinische Forschung, die von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg als Hauptstifter ins Leben gerufen wurde.

Institutmitglieder

Das Institut leitet einen von acht Forschungsverbünden in Deutschland, die im Rahmen des Förderschwerpunktes Rehabilitationswissenschaften gemeinsam vom Bundesforschungsministerium und der Deutschen Rentenversicherung Bund (Berlin) gefördert wird. Nicht unerhebliche Drittmittel konnten darüber eingeworben werden.

Prof. Dr. med. Gert Krischak, Geschäftsführender Vorstand und wissensch. Leiter

Prof. Dr. med. Eckart Jacobi, jetzt beratend
und für die Lehre Q12 zuständig (ab 1. 7. 2011)

Dr. hum. biol. Dipl. Inform. Rainer Kaluscha Chefinformatiker

Frau Fatmana Öztürk , Sekretärin

Institut für rehabilitationsmedizinische Forschung      Hauptsitz:Therapiezentrum   Federsee, Wuhrstr. 2 / 1
88422 Bad Buchau


Prof. Dr. med. E. Jacobi  leitet gemeinsam mit Prof. Krischak den Querschnittsblock Q12 "Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren". Die Medizinische Fakultät hat mit Beschluss vom 25.1.2012 beiden die Verantwortlichkeit und dem Institit die Zuständigkeit zugesprochen.


Eines der erfolgreichsten Projekte des Instituts ist die Patientenunterschrift. "Nichts ohne uns über uns" als Leitsatz bezieht den Patienten als aktiven Partner mit ein in den medizinischen Prozess. Als sein Einverständnis unterschreibt er den Entlassbrief und bekommt ein Exemplar mit nach Hause. Neuere Untersuchungen belegen ein besseres Rehaergebnis 5 Jahre nach dem Aufenthalt. Allerdings beteiligen sich nur wenige Kliniken, die Gründe sind vielfältig.

Rehabilitationsergebnis mit der Bewertung von Teilhabestörungen:
Die Beurteilungen von Teilhabestörungen sind in hohem Maße individuell und subjektiv. In der Studie wird eine praktikable Vorgehensweise vorgestellt, mit der individuelle Teilhabestörungen und deren Veränderungen mittels ICF (International Classification of Functioning) bemessen und abgebildet werden können. Ein ICF - Portal ist zur kostenlosen Nutzung ins Internet gestellt.